Herbstfahrt und Kelterwochenende
Es geht am Sonntag los.
Die neue Horte: Achejer startet ihre
erste Fahrt. Diese soll in der ersten
Ferienhälfte genau eine Woche lang
dauern. Los geht es bei meiner Oma
und meinem Opa. Naja da treffen wir
uns zumindest. Wir sind zu viert, Flex,
Litschi, Chip und ich, und werden von
meinem Opa nach U°°°°°° gebracht,
wo wir die erste Nacht verbringen.
Am nächsten Morgen geht es so
gegen 12.00 Uhr los.
Nun beginnt die eigentliche Fahrt.
Wir wandern munter drauf los
und sind voller Zuversicht was
die Fahrt betrifft. Nach drei Kilometern
merken wir, dass wir falsch laufen.
Also wieder drei Kilometer zurück.
Nun laufen wir in die richtige
Richtung. Doch nach zwei weiteren
Kilometern wird Chip schwer
übel und wir rasten an einem
See namens H°°°°°°°°°°°°.
Wir entschließen uns dort auch
über Nacht zu lagern und
wir springen alle erst mal
ins eiskalte Wasser.
Heute stehen wir Etwas früher
auf da wir ja gestern nicht all zu
viel geschafft haben und das
wollen wir nun nachholen.
Wir laufen also los. (diesmal in die
richtige Richtung)
Nach etwa 20 Kilometern sind wir
ungefähr sechs Kilometer vor
W°°°°°°°°°°. Man verspricht uns dort ein
Quartier, das uns jedoch keiner aufschließt.
Durch Zufall treffen wir einen
Jungen der, ebenfalls Weinbacher
Wandervogel ist, der uns einlädt, bei
sich zu übernachten. Bei ihm gucken
wir dann den lustigen Film:
„Das Leben des Brian“ und übernachten
in seinem Zimmer.
Am nächsten Tag wandern wir an
dem kleinen Fluss W°°° entlang
und kommen noch am selben
Tag in Klein W°°°°°°°, dem Sitz des
Weinbacher Wandervogels an.
Wir sind also etwas früher da;
doch das ist auch gut so, denn die
nächsten Nächte regnet es.
Eigentlich wollten wir erst am Freitag
hier an kommen um am Kelterwochenende
rechtzeitig dabei zu sein, doch heute
ist erst Mittwoch. Das ist aber
eigentlich egal, da es hier immer
etwas zu tun gibt wie z.B.:
Holzhacken, Küchenarbeit machen und
schon mal fürs Wochenende
Äpfel sammeln. Außerdem sind
noch Pfadfinder zu Besuch, die
aber nicht so richtig gesprächig sind.
Kelterwochenende

Ein par Weinbacher
Endlich Freitag. Heute kommen
noch weitere Wandervögel an, um
am Kelterwochenende Äpfel zu lesen
oder diese zu waschen und dann
zu pressen. Die Pfadfinder hauen
früh genug ab. Nun ist aber auch keine
Zeit mehr für wilde Kissenschlachten
im Turm oder für das Bauen von Hütten
im Wald. Die Arbeit ist hart doch
das Ergebnis ist wunderbar:
frisch gepresster Apfelsaft aus
den verschiedensten Apfelsorten
unserer Apfelplantagen, den es dann
zum Frühstück, Mittagessen oder
Abendessen gibt, doch der Großteil
wird in die großen Fässer im
Keller gefüllt um dort zu Rauscher
oder Apfelwein zu gären.
Bei der Arbeit habe ich mich häufig
mit einem Mann aus Amerika
unterhalten. Über die Medien und
die Politik in Amerika, über das Leben
als Wanderer oder über andere Dinge,
die mir jetzt nicht einfallen wollen.
Wir redeten und arbeiteten so an die
vier Stunden. Wir wuschen Äpfel
im eiskalten Wasser und uns froren
fast die Finger ab.
Am nächsten Tag ist die Fahrt dann
auch schon zu Ende und wir fahren
alle vier mit meiner Mutter nach Hause
nach G°°°°°°°°.
Euer Djack.
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- Published:
- Februar 16, 2009 / 3:47
- Category:
- Wandervögel
- Tags:
- Kelterwochenende, Wandern, Wandervögel
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